


Während unserer Arbeit als Heilpädagogin legen wir unseren heilpädagogischen/fachlichen Schwerpunkt auf folgende Methoden:
Der Aufbau einer tragfähigen, stabilen und empathischen Beziehung steht am Anfang jeder Förderung und stellt für das Kind eine Art Sicherheitsbasis dar.
Die Frühförderung unterstützt zusätzlich die Eltern in ihrem Bindungsverhalten. Sie versucht eine Balance zwischen Bindungs- und Erkundungsverhalten sowie der Bezugspersonen und dem Kind herzustellen.
„Spielend Spielen lernen.“
(C.M. Oy / A. Sagi)
Durch das Spiel, das durch gezielte Übungseinheiten und unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten des Kindes aufgebaut wird, sollen beim Kind neue Kenntnisse, Fähigkeiten und sinnvolle Verhaltensweisen angeregt, entwickelt und gefestigt werden.
Bei der heilpädagogischen Übungsbehandlung werden die sozialen, emotionalen, sensorischen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert.
Somit ist das Konzept der heilpädagogischen Übungsbehandlung grundsätzlich auf die Gesamtförderung des Kindes ausgerichtet, wobei der Zusammenarbeit mit den Eltern ebenfalls eine maßgebliche Bedeutung zukommt.
Die heilpädagogische Sprachförderung schult kommunikative Kompetenzen des Kindes und bahnt erste sprachliche Fähigkeiten an. Diese werden über eine nonverbale Kommunikation und über einen spielerischen Dialog vermittelt.
Durch sprachförderndes Verhalten wird die Sprachentwicklung unterstützt. Die Förderung orientiert sich an den Strukturen des kindlichen Spracherwerbs und an den individuellen Zielsetzungen wie auditive Verarbeitung, Wortschatzerweiterung, Grammatik, Mundmotorik und Sprachverständnis.
(nach Andreas Fröhlich)
Bei diesem Förderkonzept werden Sinnesreize an Menschen mit Behinderungen herangeführt, die diese nicht von allein erfahren können.
Ziel der Frühförderung ist es, das Kind dabei zu unterstützen, seinen Körper wahrzunehmen und ihn in Beziehungen zu seiner Umwelt zu erleben.
„Führe mich dabei, es selbst zu tun!“
(Félicie Affolter)
Ziel der Führungs- und Wahrnehmungstherapie ist die Integration verschiedener Wahrnehmungssysteme. Das bedeutet, dass das Kind verschiedene Wahrnehmungen oder Aktivitäten hintereinander oder zeitgleich ausführen kann.
Bei der Führungstherapie steht die Therapeutin hinter dem Kind und führt seine Hände. Kinder mit Wahrnehmungsauffälligkeiten können so anhand von „problemlösenden Alltagssituationen“ (z.B. Apfel schälen und zerteilen, Brot schneiden, Schuhe putzen…) Erfahrungen über ihre Umwelt sammeln. So können sie die unterschiedlichsten Widerstände und ihre Veränderungen ertasten, berühren, selbst Wirkungen erzielen, Ursachen verstehen und lernen, sich in neuen Situationen zurechtzufinden.
Dieses Therapiekonzept hilft Kindern, die ständig auf sie einwirkenden Reize zu ordnen und neurologisch zu verarbeiten, um gezielter handeln zu können. Gezielte Reizzufuhr im Rahmen bedeutsamer Aktivitäten sowie die Planung und Erzeugung anpassenden Verhaltens führt zu einer besseren sensorischen Integration. Der Hauptakzent liegt dabei auf der Integration vestibulär-propriozeptiver und taktiler Reize.
